Kakaoanbau neu gedacht
Regenerativer Kakaoanbau im Dynamischen Agroforst
Schokolade kann Teil der Lösung sein. Wir gehen über Emissionsreduktion hinaus und bauen ein System, das regeneriert und langfristig wirkt. Entdecke hier mehr zu unserer Reise.
Schritt für Schritt zum Ziel
Messen
Seit vielen Jahren gleichen wir unseren unvermeidbaren CO2 Ausstoß mit Projekten in West Afrika aus.
Daher kennen wir den CO2 Ausstoß per Tafel. Nun fangen wir an, zu messen, wie viel CO2 wir auf den Farmen, von denen wir unseren Kakao beziehen, im Boden binden können.
Vermeiden
Wir haben die unseres Wissens nach erste überwiegend solarbetriebene Bio-Schokoladenfabrik der Welt gebaut. Unsere Produkte sind kompostierbar (nach DIN EN 13432) verpackt und wir recyceln so viel wir können.
Durch Verzicht auf Plastik und die Produktion von eigenem Solarstrom arbeitet fairafric umweltschonender als die Industrie.
Wachsen
Kern vom Dynamischen Agroforst (DAF) ist möglichst viel Biomasse zu produzieren und eine Symbiose zwischen einer Vielzahl an Pflanzen, ähnlich der des Regenwalds, herzustellen.
Durch diesen Ansatz werden große Mengen CO2 aus der Atmosphäre langfristig im Boden gebunden.
Was bisher geschah:

Q1 2024
Startschuss der DAF Initiative
Wir beziehen erste kleine Mengen Kakaobohnen aus dynamischer Agroforstwirtschaft (DAF).

Q2 2024 - heute
Ausbau unserer Partnerschaften
Ein geschultes Team hilft, die DAF Farmen zu optimieren, weitere Farmen anzulegen und bestehende Farmen umzuwandeln.

Q3 2024 - heute
Erweiterung der Einkommensquellen
Ausbau der bestehenden Farmen mit neuen Pflanzen, um weitere Einkommensquellen für Farmer zu erschließen.

2025
Bau eigene Kakaobohnenverarbeitung
Um jederzeit Kakaobohnen von unseren DAF-Farmen kaufen zu können, haben wir unsere eigene Kakaobohnenverarbeitung gebaut. Wir verarbeiten nun in unserer Fabrik von der Kakaobohne bis zur fertigen Schokolade selbst.
Phase 1
DAF Startschuss & Ausbau unserer Partnerschaften


Was bereits erreicht wurde
Die ersten Mengen Bio-Kakao aus DAF hat fairafric in 2024 gekauft und die Mengen in 2025 weiter ausbauen können.
Über 500 Kakaofamilien nehmen an der DAF Initiative bereits Teil.
Phase 2
Bau der eigenen Kakaobohnenverarbeitung


Was bereits erreicht wurde
Die Anlagen zur Kakaobohnenverarbeitung sind installiert, erste Schulungen unseres Teams abgeschlossen – jetzt starten wir mit der eigenen Verarbeitung unserer Kakaobohnen.
Für uns bedeutet das eine noch konsistentere Beschaffung aus unseren dynamischen Agroforstsystemen und mehr Kontrolle über die Qualität.
So geht es weiter
Unsere nächsten Schritte

ab Q1 2026
Steigerung der Volumen auf DAF
Wir wollen unseren Anteil an DAF-Kakao immer weiter ausbauen, bis wir als langfristiges Ziel unseren gesamten Bio-Kakao aus DAF beziehen.

ab 2026
Diversifizierung von Einkommen.
Langfristig wollen wir unseren Farmer andere Produkte abkaufen und ihr Einkommen erhöhen.
Um das Möglich zu machen, brauchen wir Dich!
Mit Deiner Unterstützung kann Schokolade eine führende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel einnehmen und dabei gut bezahlte Arbeitsplätze in Westafrika schaffen.
Sei dabei und investiere in eine nachhaltige Schokoladen-Revolution!

GLS - fairafric Anleihe
Vorfinanzierung für die nächste Phase des Wachstums

Expansion-Anleihe
Eine neue Produktionshalle für mehr Jobs

Kakao-Darlehen
Vorfinanzierung von DAF-Kakaoanbau

Schokoschein
Dein Zins in Schokolade
Auf einem Blick
Die Vorteile des dynamischen Agroforsts (DAF)

Mehr Biodiversität & Artenvielfalt
Die Kakaofarmen werden resilienter gegenüber Schädlingen und den Klimawandel. Zudem wird auch die Bodenfruchtbarkeit erheblich gesteigert.

Höheres Einkommen für Kakafarmer
Durch den Anbau von Produkten wie Mangos, Avocados und Kokosnüssen können die Farmer ihr Einkommen deutlich steigern und werden unabhängiger vom Kakao.

Schokolade die mehr CO2 bindet als ausstößt
Die gemeinnützige ECOTOP-Stiftung hat eine Studie erstellt, um zu berechnen, wie viel CO₂ mithilfe dieser Anbaumethode im Boden gespeichert werden kann. Demnach können auf 167 Hektar DAF (ca. 100 Tonnen Bio-Kakao) rund 1.000 Tonnen CO₂ im Boden gebunden werden. Nach Berechnungen von fairafric sind das mehr als die Emissionen der gesamten fairafric-Lieferkette.
FAQ
Was ist ein Dynamischer Agroforst (DAF)?
Die Anbaumethode Dynamischer Agroforst (DAF) basiert auf dem Wissen der indigenen Völker Lateinamerikas und vereint viele Elemente der regenerativen Landwirtschaft oder Permakultur. Die Pflanzen werden in verschiedenen Ebenen (Sträucher, Halbstämme, etc.) des Waldes angebaut und es werden verschiedene lokale Baumarten gepflanzt: Nutzpflanzen, Biomassebäume, Schattenbäume usw. Ein Hauptziel ist es, viel Biomasse zu produzieren, um die Bodenqualität zu verbessern. Daher wird nicht nur Kakao angebaut, sondern auch andere Baum- und Pflanzenarten wie Cashew, Mango, Ananas usw., die von Fairafric verarbeitet werden können. Durch die Erzeugung von Biomasse wird langfristig eine große Menge CO2 gebunden. Deutlich mehr als in der gesamten Wertschöpfungskette von fairafric emittiert werden.
Wie wird Kakao konventionell angebaut?
Kakao ist eine der wichtigsten Cash Crops in Westafrika. Aus Mangel an Alternativen und um ein Einkommen für die Familie zu erwirtschaften, wird oft ein Gebiet gerodet und dann möglichst viele Kakaobäume auf dem Stück Land angepflanzt. Nach einigen Jahren intensiver Bewirtschaftung sind die Nährstoffreserven im Boden erschöpft und ein hoher Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden ist notwendig. In Ghana ist der konventionelle Kakaoanbau für die Abholzung von 25% des Regenwaldes verantwortlich.
Welcher Zusammenhang bestehen zwischen dem Kakaoanbau und dem Klimawandel
Durch die Abholzung des Regenwaldes werden große Mengen CO2 freigesetzt. Durch den Anbau von Monokulturen und den massiven Einsatz von Pestiziden verschlechtert sich zudem die Bodenqualität und es kann weniger Wasser und Kohlenstoff gebunden werden.
Der fortschreitende Klimawandel wiederum führt zu stark veränderten Wetterbedingungen und einer Häufung von Klimakatastrophen. Da die Kakaobäume im konventionellen Anbau eine deutlich geringere Widerstandsfähigkeit aufweisen, kommt es bereits heute zu Ernteausfällen bei konventionellem Kakao, während die Erträge bei regenerativen Anbaumethoden wie DAF kaum beeinflusst werden, da die Pflanzen gesünder sind und eine hohe Resilienz aufweisen.
Welche Vorteile hat DAF im Vergleich zum konventionellen Kakaoanbau?
Der Kakaobaum ist ein Schattengewächs. Das bedeutet, dass der Kakaobaum größere Bäume (z.B. Palmen) über sich braucht, die ihn beschatten und ihm helfen, optimal zu wachsen und gedeihen zu können. Bei DAF wird daher darauf geachtet, dass die Bäume und Pflanzen neben den Kakaobäumen stehen, genügend Schatten spenden und die Nährstoffe liefern, die der Kakaobaum benötigt. Für diese Symbiose ist eine möglichst große Vielfalt an Pflanzen notwendig. Diese Symbiose fördert die Biodiversität, steigert den Ertrag pro Baum, erhöht die Bodenfruchtbarkeit und die Wasserspeicherkapazität des Bodens und die Biomassebäume speichern aktiv CO2 in der Erde.
Wie groß ist der Klimaeffekt?
Die gemeinnützige ECOTOP-Stiftung hat eine Studie erstellt, um zu berechnen, wie viel CO₂ mithilfe dieser Anbaumethode im Boden gespeichert werden kann. Demnach können auf 167 Hektar DAF (ca. 100 Tonnen Bio-Kakao) rund 1.000 Tonnen CO₂ im Boden gebunden werden. Nach Berechnungen von fairafric sind das ein Vielfaches mehr als die Emissionen der gesamten fairafric-Lieferkette.
Was bedeutet dies für die Farmer & Farmerinnen?
1. Höhere Kakaoprämie
fairafric zahlt den Bäuerinnen und Bauern zusätzlich zur höchsten Bioprämie (792$/Tonne) in Westafrika eine Klimaprämie von 250$/Tonne. Pro Tonne Bio-Kakao aus DAF erhalten die Kakaofamilien daher 1.042$. Dies ist ein Vielfaches der regulären Bioprämie (300$/Tonne) oder anderer Zertifizierungen wie Fairtrade (240$/Tonne).
2. Diversifizierung des Einkommens
Der Anbau mehrerer Nutzpflanzen hilft, das Einkommen zu diversifizieren und ermöglicht es, auch außerhalb der Kakaoerntezeit ein Einkommen zu erwirtschaften.
3. Bessere Bodenqualität & Resilienz gegenüber dem Klimawandel
Durch die Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und andere Vorteile von DAF für den Boden werden die Pflanzen deutlich kräftiger und widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse. Zudem erhöht die Bodenqualität die Qualität und den Ertrag der Früchte. So können die Flächen langfristig und nachhaltig auf natürliche Weise bewirtschaftet werden.
Kann man sich das vor Ort anschauen?
Mittels unserem neuen Visitor Center wollen wir auch unserer Kundschaft die Möglichkeit geben, einen tiefen Blick in unsere Betriebsabläufe zu erhalten. Der Fabrikbesuch wird mit einem Besuch unserer Farmer*innen-Communities verbunden, alles an einem Tag! Einmalig in der Welt!
Mehr zu unserem Impact

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Ausgezeichnet: Unsere 42% Fleur de Sel & Caramel ist „Beste vegane Schokolade 2026“
Unsere fairafric 42% Fleur de Sel & Caramel wurde beim PETA Award 2026 als beste vegane Schokolade ausgezeichnet. Entdecke jetzt die vegane M!lK Collection.






