FAQ
Made in Ghana
Herkunft, Partner & Impact in Ghana
Unsere Schokolade beginnt dort, wo Kakao wächst: in Ghana. Wir arbeiten direkt mit Bauern und Bäuerinnen, investieren in Ausbildung, faire Bezahlung und langfristige Partnerschaften – und verlagern die Wertschöpfung dorthin, wo sie hingehört. So entsteht echter Impact, der über Rohstoffhandel hinausgeht.
In der Schweiz, Österreich, Frankreich, Tschechien, der Slowakei und in vielen anderen Ländern in Europa. Zudem produzieren wir Schokolade für eine Reihe anderer Marken, sodass wir mittlerweile auf 5 Kontinenten erhältlich sind. Nur nicht immer unter unserer Marke :)
Die Bezahlung von Hilfsarbeiter*innen (die neben Ernte vor allem auch das Pflegen der Plantagen übernehmen) ist Verhandlungssache zwischen den Arbeiter*innen und den Plantagenbesitzer*innen. Meistens ist es in Ghana so, dass alle Bauern und Bäuerinnen sich gegenseitig helfen und sich mit gegenseitiger Arbeitskraft bezahlen, so arbeitet man immer in der Gemeinschaft, was als sehr wichtig erachtet wird. Alleine arbeiten gibt es in Ghana eigentlich gar nicht.
Ein Beispiel aus Suhum: Bei einem Besuch in Suhum in der Nähe von Accra habe ich, Hendrik (Gründer von fairafric), eine ältere Plantagenbesitzerin, die aufgrund ihres Alters selber nicht mehr arbeiten kann, gefragt, was es sie kostet, die Farm einmal komplett jäten zu lassen. Sie zahlt einem Arbeiter, einer Arbeiterin 40 Cedi am Tag und kocht jedem und jeder eine Mahlzeit, deren Wert bei ca. 5 Cedi liegen dürfte. Der gesetzliche Mindestlohn wurde in Ghana beträgt 2026 21,77 Cedi (ca. 2 US$) pro Tag. 40 Cedi für einen Tagelöhner sind verhältnismäßig viel in Ghana. Sie benötigte 5 Arbeiter*innen für 5 Tage.
Der Exportanteil liegt im Moment bei ca. 75%, Tendenz steigend.
Kinderarbeit ist für fairafric absolut tabu, hier gibt es Null Toleranz. Es gab seit Jahren keinen Fall mehr bei den Farmen mit denen wir zusammenarbeiten. Generell kann man sagen, dass Kinderarbeit in ganz Ghana ein geringeres Problem als in den Nachbarländern Elfenbeinküste und Togo darstellt.
Das bedeutendste ist, dass unsere Bauern und Bäuerinnen es verstanden haben, dass Investitionen und Bildung sich lohnen. Investitionen in Ressourcen und bessere Anbaumethoden bringen mehr Ertrag. Und Investitionen in ihre Kinder und deren Bildung bringen deutlich mehr als deren Arbeit auf den Plantagen. Durch das zusätzliche Einkommen, das unsere Bauern und Bäuerinnen durch ihre Bio Zertifizierung und das Training in effizientem, nachhaltigen Landbau erzielen, können sie sich eine lange Ausbildung ihrer Kinder leisten. Schon heute haben einzelne Kinder unserer Bauern und Bäuerinnen einen Universitätsabschluss!
Unsere Erfahrung zeigt, wenn wir Bauern und Bäuerinnen mehr für den Kakao bezahlen, dann investieren sie dieses zusätzliche Einkommen in die Bildung ihrer Kinder. Sie wissen um die Bedeutung der Bildung für ihre Kinder, es gilt keinen Schultag zu verpassen.
Wir arbeiten mit ca. 500 Kakaofamilien zusammen, die in der Partnerinitiative Serendipalm organisiert sind. Neben Bio-Anbau wird hier ein Fokus auf den dynamischen Agroforst gelegt, zudem schult die Initiative die Bauern und Bäuerinnen im Farmmanagement, um den Ertrag und die Qualität des Kakaos zu steigern und damit die Einkommen der Bauern und Bäuerinnen zu erhöhen.
Wir sind davon überzeugt, dass der Weg aus der Armut in vielen afrikanischen Ländern am besten durch die Verlagerung der kompletten Wertschöpfung in die entsprechenden Länder gelingen kann. Darum kaufen wir Kakao von Farmer*innen, die wir kennen, zahlen eine der höchsten Bio-Prämien in ganz Westafrika von bis zu 1042 USD auf die Tonne Kakao und können jede Bohne bis zur Plantage zurückverfolgen.
Wir transportieren alle Zutaten in unsere Fabrik in Ghana, wo dann vor Ort die Schokolade hergestellt und zum Schluss fertig verpackt wird. Damit steigern wir Afrikas Einkommen an einer Tafel Schokolade um ein Vielfaches. Statt bis zu 10% vom Verkaufspreis, bleiben bei uns bis zu 50% im Ursprung.
Durch die Verlagerung der Wertschöpfung nach Ghana bleibt deutlich mehr Geld im Land. Unsere Partner-Bauern und -Bäuerinnen erhalten höhere Preise für ihren Kakao, zusätzliche Boni für Bio-Qualität und Zugang zu Schulungen im nachhaltigen Farmmanagement. In der Fabrik entstehen qualifizierte, sichere Arbeitsplätze. Das zusätzliche Einkommen fließt in Bildung, Gesundheit und bessere Lebensbedingungen für die Familien – und stärkt so langfristig ganze Communities statt nur einzelne Betriebe.
Wir arbeiten mit festen Partner-Kooperativen und kennen die Farmen, von denen unser Kakao stammt. Jede Lieferung ist dokumentiert und bis zur jeweiligen Anbauregion – und bis zur einzelnen Farm – zurückverfolgbar. Durch unsere eigene Produktion in Ghana behalten wir die Kontrolle über die gesamte Kette: vom Einkauf der Bohnen über die Verarbeitung bis zur fertigen Tafel. So schaffen wir Transparenz, Vertrauen und echte Nachvollziehbarkeit statt anonymer Rohstoffströme.
Impact
Preis, Wertschöpfung & Fairness
Wir glauben an Transparenz statt leere Versprechen. Hier zeigen wir, wie sich der Preis unserer Schokolade zusammensetzt, wie viel davon wirklich in Ghana ankommt und warum unser Ansatz weit über klassischen Fairtrade hinausgeht. Statt nur Rohstoffe zu handeln, schaffen wir Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Perspektiven vor Ort – und machen Fairness messbar und nachvollziehbar.
Fast die Hälfte des Nettopreises (circa 52%). Bei einer durchschnittlichen Tafel Schokolade sind dies nur ca. 6%. Bei fair gehandelter Schokolade können es auch mal 7 bis zu 15 % sein. Um dem Ursprungsland einen wirklich fairen Anteil an Eurer Schokolade zu sichern, bringen wir all die gut bezahlten Arbeitsplätze in der Verarbeitung und Produktion nach Ghana.
Damit der Handel seine Kosten (Gebäude, Personal, Kapitalkosten, …) decken kann, bekommt er in etwa 40% des netto Kaufpreises. Die fairafric AG benötigt die verbleibenden 8% um Kosten für Vertrieb, Marketing, Zertifizierungen, Transport, Lagerung und Personal zu decken.
Für fairafric steht die Verlagerung der Wertschöpfung nach Afrika im Vordergrund. From bean to bar in Africa! Durch die Produktion vor Ort schaffen wir qualifizierte und gut bezahlte Arbeitsplätze.
Jeder dieser Jobs schafft laut Weltbank weitere 2,8 Jobs in Zulieferbetrieben. Durch das gesteigerte Einkommen können unsere Arbeitnehmer*innen ihren Kindern den Zugang zu weiterführender Bildung ermöglichen. Der nachhaltige Weg aus der Armut gelingt, davon sind wir überzeugt, durch Bildung.
Die Bauern und Bäuerinnen durchlaufen den Prozess der Bio-Zertifizierung und werden dafür durch unseren Bonus von nis zu 1042$ pro Tonne Kakao unterstützt. Zusätzlich wird in die Ausbildung der Bauern und Bäuerinnen investiert. Das kommt der Ertragsmenge und der Qualität zu Gute. Und es lohnt sich für die Bauern und Bäuerinnen, sie erwirtschaften aus eigener Kraft heraus zusätzliches Einkommen.
Wir haben nachgefragt, was sie als erstes mit dem gesteigerten Einkommen machen würden. Die Antwort war Bildung, die Bildung ihrer Kinder steht für unsere Bauern und Bäuerinnen im Vordergrund.
Unser Ansatz geht weiter als jede Zertifizierung. Zum einen zahlen wir höhere Preise an unsere Bauern und Bäuerinnen pro Tonne Kakao als die Siegel. Unser Einkaufspreis liegt immer mindestens 1042 USD über dem Weltmarktpreis. Das absolut entscheidende, wir verlagern die gesamte Produktion und damit 100% der Wertschöpfung nach Afrika.
Damit entstehen in Afrika, neben Tätigkeiten auf den Farmen, qualifizierte und gut bezahlte Arbeitsplätze in der Produktion von Endprodukten. Diese Jobs entstehen bei konventionellen Herstellern und auch bei herkömmlichen Anbietern von Fairtrade Schokolade in Europa oder den USA leider nicht. Das wollen wir ändern. Wir produzieren von der Bohne bis zur Tafel in Afrika.
Weil wir Schokolade anders machen. Bei konventioneller Schokolade kommen im Schnitt nur etwa 6 % des Preises im Ursprungsland an. Bei fairafric fließt fast die Hälfte des Nettopreises nach Ghana – in Kakao, Verarbeitung und gut bezahlte Arbeitsplätze. Wir zahlen unseren Bauern und Bäuerinnen deutlich höhere Preise, investieren in Ausbildung, produzieren mit erneuerbarer Energie in unserer eigenen Fabrik und halten hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards ein. Das kostet mehr als billige Rohstoffe und anonyme Massenproduktion – schafft aber echten Impact, bessere Qualität und eine Schokolade, die nicht auf Ausbeutung basiert.
fairafric kostet allerdings vergleichbar viel wie andere Bio-Schokoladen.
Klimapositive
Our road to dynamic agroforestry
Schokolade kann Teil der Lösung sein. Wir gehen über Emissionsreduktion hinaus und bauen ein System, das regeneriert und langfristig wirkt. Dafür arbeiten wir entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Kakaoanbau über die Produktion bis zum Transport – kontinuierlich daran, Emissionen zu reduzieren, zu vermeiden und zu regenerieren.
💡 Werde Teil der Bewegung
Folge unserer Initiative und bleibe auf dem Laufenden über jeden Schritt der Umstellung auf Dynamischen Agroforst (DAF) oder investiere direkt in fairafric.
Die gemeinnützige ECOTOP-Stiftung hat eine Studie erstellt, um zu berechnen, wie viel CO₂ mithilfe beim Anbau von Bio-Kakao im dynamischen Agroforst im Boden gespeichert werden kann. Demnach können auf 167 Hektar DAF (ca. 100 Tonnen Bio-Kakao) rund 1.000 Tonnen CO₂ im Boden gebunden werden. Nach Berechnungen von fairafric sind das mehr als die Emissionen der gesamten fairafric-Lieferkette.
Unsere Road to dynamic agroforestry beschreibt unseren Weg, mehr CO₂ zu binden, als wir verursachen. Dafür arbeiten wir entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Kakaoanbau über die Produktion bis zum Transport – kontinuierlich daran, Emissionen zu reduzieren, zu vermeiden und Kohlenstoff im Boden zu speichern.
Wir setzen auf dynamische Agroforstsysteme, in denen Kakao in einem vielfältigen Ökosystem wächst. Das fördert Biodiversität, verbessert die Bodenqualität und bindet aktiv CO₂ in Böden und Pflanzen. Gleichzeitig entstehen stabilere Erträge und resilientere Farmen für unsere Partner-Bauern und -Bäuerinnen.
Unsere Schokolade wird in einer überwiegend solarbetriebenen Fabrik in Ghana produziert. So senken wir Emissionen direkt bei der Herstellung und zeigen, dass industrielle Lebensmittelproduktion auch mit erneuerbarer Energie möglich ist.
Creating Jobs, Loving Chocolate
Unternehmen, Mission & Struktur
fairafric steht für eine neue Art, Schokolade zu machen: von der Bohne bis zur Tafel in Afrika. Unsere Mission „Decolonize Chocolate“ treibt uns an, Wertschöpfung dorthin zu verlagern, wo der Kakao wächst, und so faire, langfristige Perspektiven zu schaffen. In diesem Bereich erfährst du, warum wir uns für die Rechtsform der AG entschieden haben, wem fairafric gehört und wie du unsere Mission unterstützen oder selbst Teil davon werden kannst – als Kundin, Unterstützerin oder Investor*in.
Du kannst uns auf mehreren Ebenen unterstützen: indem du unsere Schokolade kaufst und weiterempfiehlst, unsere Mission teilst – oder indem du dich direkt beteiligst. Über unsere Finanzierungsmodelle wie Aktien, Darlehen oder unseren Schokoschein kannst du Teil der Bewegung werden, die die Schokoladenindustrie nachhaltig verändert.
Hier sind unsere aktuellen Investitionsmöglichkeiten.
fairafric gehört einer Community aus Gründerinnen, Mitarbeitenden und vielen engagierten Unterstützerinnen, die unsere Mission teilen. Durch unsere Aktienstruktur stellen wir sicher, dass keine einzelnen Großinvestor*innen die Richtung des Unternehmens bestimmen können – und dass unsere Werte langfristig geschützt bleiben.
Du möchtest Teil von uns werden? So investierst du in fairafric.
Unsere Mission ist es, ein 360° climate-positive chocolate ecosystem aufzubauen und 10.000 Jobs in Afrika zu schaffen. „Decolonize Chocolate“ bedeutet für uns: Wertschöpfung, Know-how und Gewinne bleiben nicht länger nur im Globalen Norden, sondern entstehen dort, wo der Kakao wächst. So produzieren wir Schokolade, die gut ist für dich, für die Menschen und für den Planeten.
Qualität, die man schmeckt.
Zutaten, Qualität & Produktsicherheit
Gute Schokolade beginnt mit guten Zutaten – und hört bei strenger Qualitätskontrolle nicht auf. Wir setzen auf Bio-Rohstoffe, transparente Lieferketten und moderne Produktionsstandards, damit unsere Schokolade nicht nur besser schmeckt, sondern auch höchsten Ansprüchen an Sicherheit und Qualität genügt.
Wir verwenden fairen Bio-Rohrzucker von Pure Life aus Mosambik. Dieser wird in unsere Fabrik nach Ghana geliefert und dort für unsere Schokoladen verarbeitet – transparent, fair und in Bio-Qualität.
Ja. 100 %. Alle unsere Zutaten sind gentechnikfrei. Im Rahmen unserer Bio-Zertifizierung ist das lückenlos dokumentiert und wird regelmäßig kontrolliert.
MOSH/MOAH sind Mineralölkohlenwasserstoffe, die durch Umweltfaktoren, Verpackungen oder Maschinenöle in Spuren in Lebensmittel gelangen können. Eine gewisse Grundbelastung lässt sich branchenweit nicht vollständig vermeiden. In unserer eigenen, modernen Fabrik in Ghana gehören regelmäßige Tests auf MOSH/MOAH fest zum Qualitätsmanagement. Unsere Produktionsprozesse und Kontrollen entsprechen strengen europäischen und internationalen Standards – damit unsere Schokolade sicher, hochwertig und unbedenklich ist.
Das ist Geschmackssache – aber wir empfehlen für unsere Zartbitter-Sorten leicht über Zimmertemperatur, also über 25 °C. So können sich Aromen besonders gut entfalten. Wenn du die Schokolade lagern möchtest, bewahre sie am besten trocken und kühl auf.
Alle unsere Schokoladen werden ohne Milch hergestellt und sind damit vollständig vegan und laktosefrei. Glutenhaltige Zutaten verwenden wir nicht, dennoch können wir Spuren durch Produktionsprozesse nicht vollständig ausschließen. Die genauen Angaben findest du immer transparent auf der jeweiligen Produktseite.
Warum ist fairafric Schokolade fair?
Schokolade im Vergleich

Vergleich von Siegeln und Schokoladenprogrammen: Ritter, Milka, Lindt & Co. fallen durch.
Die bittere Wahrheit über Schokolade – und warum fairafric als Einziger besteht Wenn es um Fairness in der Schokoladenindustrie geht, ist die Diskrepanz zwischen (Marketing-) Versprechen und Realit...




