Kakaoanbau neu gedacht
Werde Teil unserer Road to Climate Positive
Schokolade kann Teil der Lösung sein. Wir gehen über Emissionsreduktion hinaus und bauen ein System, das regeneriert und langfristig wirkt. Entdecke, wie wir Schritt für Schritt klimapositive Schokolade Realität werden lassen.
Schritt für Schritt zum Ziel
Wie wird fairafric klimapositiv?
Messen
Seit vielen Jahren gleichen wir unseren unvermeidbaren CO2 Ausstoß mit Projekten in West Afrika aus.
Daher kennen wir den CO2 Ausstoß per Tafel. Nun fangen wir an, zu messen, wie viel CO2 wir auf den Farmen, von denen wir unseren Kakao beziehen, im Boden binden können.
Vermeiden
Wir haben die erste solarbetriebene Bio-Schokoladenfabrik der Welt gebaut. Alle Produkte sind kompostierbar verpackt und wir recyceln so viel wir können.
Durch Verzicht auf Plastik und die Produktion von eigenem Solarstrom arbeitet fairafric umweltschonender als die Industrie.
Wachsen
Kern vom Dynamischen Agroforst (DAF) ist möglichst viel Biomasse zu produzieren und eine Symbiose zwischen einer Vielzahl an Pflanzen, ähnlich der des Regenwalds, herzustellen.
Durch diesen Ansatz werden große Mengen CO2 aus der Atmosphäre langfristig im Boden gebunden.
Produzieren
Schon bald verschwindet mit jeder produzierten Tafel fairafric CO2 aus der Atmosphäre.
Und das nicht erst in ferner Zukunft. Durch die Kraft der Natur, der auf den DAF Farmen Freiraum gegeben wird, ist jede Farm von Tag 1 der Umstellung ein kleiner CO2 Staubsauger.
#roadtoclimatepositive
Was bisher geschah:

Q1 2024
Startschuss der DAF Initiative
Wir beziehen erste kleine Mengen Kakaobohnen aus dynamischer Agroforstwirtschaft (DAF).

Q2 2024 - heute
Ausbau unserer Partnerschaften
Ein geschultes Team hilft, die DAF Farmen zu optimieren, weitere Farmen anzulegen und bestehende Farmen umzuwandeln.

Q3 2024 - heute
Erweiterung der Einkommensquellen
Ausbau der bestehenden Farmen mit neuen Pflanzen, um weitere Einkommensquellen für Farmer zu erschließen.

2025
Bau eigene Kakaobohnenverarbeitung
Um jederzeit Kakaobohnen von unseren DAF-Farmen kaufen zu können, haben wir unsere eigene Kakaobohnenverarbeitung gebaut. Wir verarbeiten nun in unserer Fabrik von der Kakaobohne bis zur fertigen Schokolade selbst.
Phase 1
DAF Startschuss & Ausbau unserer Partnerschaften


Was bereits erreicht wurde
Die ersten Mengen Bio-Kakao aus DAF hat fairafric in 2024 gekauft und die Mengen in 2025 weiter ausbauen können.
Über 500 Kakaofamilien nehmen an der DAF Initiative bereits Teil.
Phase 2
Bau der eigenen Kakaobohnenverarbeitung


Was bereits erreicht wurde
Die Anlagen zur Kakaobohnenverarbeitung sind installiert, erste Schulungen unseres Teams abgeschlossen – jetzt starten wir mit der eigenen Verarbeitung unserer Kakaobohnen.
Für uns bedeutet das eine noch konsistentere Beschaffung aus unseren dynamischen Agroforstsystemen und mehr Kontrolle über die Qualität.
So geht es weiter
Unsere nächsten Schritte in Richtung Klimapositivität

ab Q1 2026
Steigerung der Volumen auf DAF
Wir wollen unseren Anteil an DAF-Kakao immer weiter ausbauen, bis wir als langfristiges Ziel unseren gesamten Bio-Kakao aus DAF beziehen.

ab 2026
Diversifizierung von Einkommen.
Langfristig wollen wir unseren Farmer andere Produkte abkaufen und ihr Einkommen erhöhen.
Um das Möglich zu machen, brauchen wir Dich!
Mit Deiner Unterstützung kann Schokolade eine führende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel einnehmen und dabei gut bezahlte Arbeitsplätze in Westafrika schaffen.
Sei dabei und investiere in eine nachhaltige Schokoladen-Revolution!

Klima-Darlehen
Vorfinanzierung von DAF-Kakaoanbau

Schokoschein
Dein Zins in Schokolade
Auf einem Blick
Die Vorteile des dynamischen Agroforsts (DAF)

Mehr Biodiversität & Artenvielfalt
Die Kakaofarmen werden resilienter gegenüber Schädlingen und den Klimawandel. Zudem wird auch die Bodenfruchtbarkeit erheblich gesteigert.

Höheres Einkommen für Kakafarmer
Durch den Anbau von Produkten wie Mangos, Avocados und Kokosnüssen können die Farmer ihr Einkommen deutlich steigern und werden unabhängiger vom Kakao.

Schokolade die klimapositiv ist
Sobald wir all unseren Kakao von DAF-Farmen beziehen, können wir den CO2 Fußabdruck jeder Tafel bis zu 4x im Boden speichern. Einzigartig!
FAQ
Was ist Klimapositivität?
Klimapositiv bedeutet, dass mehr klimaschädliche Emissionen (z.B. CO2) und Auswirkungen gebunden als verursacht werden.
Das Ziel von fairafric ist es, die Erde in einem besseren Zustand zu hinterlassen, als sie vor unserer Tätigkeit war. Dabei geht es uns nicht nur um CO2, sondern unter anderem auch um Bodenfruchtbarkeit, Wasserspeicherung, eine möglichst hohe Biodiversität von Pflanzen und Tieren, Resilienz gegenüber dem Klimawandel und die Herstellung von gesunden Produkten.
Was ist ein Dynamischer Agroforst (DAF)?
Die Anbaumethode Dynamischer Agroforst (DAF) basiert auf dem Wissen der indigenen Völker Lateinamerikas und vereint viele Elemente der regenerativen Landwirtschaft oder Permakultur. Die Pflanzen werden in verschiedenen Ebenen (Sträucher, Halbstämme, etc.) des Waldes angebaut und es werden verschiedene lokale Baumarten gepflanzt: Nutzpflanzen, Biomassebäume, Schattenbäume usw. Ein Hauptziel ist es, viel Biomasse zu produzieren, um die Bodenqualität zu verbessern. Daher wird nicht nur Kakao angebaut, sondern auch andere Baum- und Pflanzenarten wie Cashew, Mango, Ananas usw., die von Fairafric verarbeitet werden können. Durch die Erzeugung von Biomasse wird langfristig eine große Menge CO2 gebunden. Deutlich mehr als in der gesamten Wertschöpfungskette von fairafric emittiert werden.
Wie will fairafric Klimapositivität erreichen?
fairafric stößt dank der eigenen solarbetriebenen Fabrik deutlich weniger Emissionen aus als andere Schokoladenhersteller. Dennoch werden unvermeidbare Emissionen (u.a. in der Logistik) verursacht. Diese wurden bisher durch Unterstützung von Klimaprojekten in Westafrika kompensiert.
Unser großes Ziel ist es allerdings in der eigenen Wertschöpfungskette, die Umwelt besser zu hinterlassen als wir sie vorgefunden haben.
Deshalb bezieht fairafric inzwischen Kakao aus einem Dynamischen Agroforst (DAF) Projekt in Ghana. Nach ersten externen Analysen von Experten kann fairafric damit 3x so viel CO2 langfristig im Boden binden, wie in der Wertschöpfungskette emittiert wird!
Wie wird Kakao konventionell angebaut?
Kakao ist eine der wichtigsten Cash Crops in Westafrika. Aus Mangel an Alternativen und um ein Einkommen für die Familie zu erwirtschaften, wird oft ein Gebiet gerodet und dann möglichst viele Kakaobäume auf dem Stück Land angepflanzt. Nach einigen Jahren intensiver Bewirtschaftung sind die Nährstoffreserven im Boden erschöpft und ein hoher Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden ist notwendig. In Ghana ist der konventionelle Kakaoanbau für die Abholzung von 25% des Regenwaldes verantwortlich.
Welcher Zusammenhang bestehen zwischen dem Kakaoanbau und dem Klimawandel
Durch die Abholzung des Regenwaldes werden große Mengen CO2 freigesetzt. Durch den Anbau von Monokulturen und den massiven Einsatz von Pestiziden verschlechtert sich zudem die Bodenqualität und es kann weniger Wasser und Kohlenstoff gebunden werden.
Der fortschreitende Klimawandel wiederum führt zu stark veränderten Wetterbedingungen und einer Häufung von Klimakatastrophen. Da die Kakaobäume im konventionellen Anbau eine deutlich geringere Widerstandsfähigkeit aufweisen, kommt es bereits heute zu Ernteausfällen bei konventionellem Kakao, während die Erträge bei regenerativen Anbaumethoden wie DAF kaum beeinflusst werden, da die Pflanzen gesünder sind und eine hohe Resilienz aufweisen.
Welche Vorteile hat DAF im Vergleich zum konventionellen Kakaoanbau?
Der Kakaobaum ist ein Schattengewächs. Das bedeutet, dass der Kakaobaum größere Bäume (z.B. Palmen) über sich braucht, die ihn beschatten und ihm helfen, optimal zu wachsen und gedeihen zu können. Bei DAF wird daher darauf geachtet, dass die Bäume und Pflanzen neben den Kakaobäumen stehen, genügend Schatten spenden und die Nährstoffe liefern, die der Kakaobaum benötigt. Für diese Symbiose ist eine möglichst große Vielfalt an Pflanzen notwendig. Diese Symbiose fördert die Biodiversität, steigert den Ertrag pro Baum, erhöht die Bodenfruchtbarkeit und die Wasserspeicherkapazität des Bodens und die Biomassebäume speichern aktiv CO2 in der Erde.
Wie groß ist der Klimaeffekt?
Externe Experten haben in ersten Analysen ermittelt, dass durch die Speicherung der Biomasse im Boden fairafric bis zu 3x mehr CO2 langfristig im Boden speichern kann, als in der gesamten Wertschöpfungskette emittiert wird.
Was bedeutet dies für die Farmer & Farmerinnen?
1. Höhere Kakaoprämie
fairafric zahlt den Bäuerinnen und Bauern zusätzlich zur höchsten Bioprämie (792$/Tonne) in Westafrika eine Klimaprämie von 250$/Tonne. Pro Tonne Bio-Kakao aus DAF erhalten die Kakaofamilien daher 1.042$. Dies ist ein Vielfaches der regulären Bioprämie (300$/Tonne) oder anderer Zertifizierungen wie Fairtrade (240$/Tonne).
2. Diversifizierung des Einkommens
Der Anbau mehrerer Nutzpflanzen hilft, das Einkommen zu diversifizieren und ermöglicht es, auch außerhalb der Kakaoerntezeit ein Einkommen zu erwirtschaften.
3. Bessere Bodenqualität & Resilienz gegenüber dem Klimawandel
Durch die Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und andere Vorteile von DAF für den Boden werden die Pflanzen deutlich kräftiger und widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse. Zudem erhöht die Bodenqualität die Qualität und den Ertrag der Früchte. So können die Flächen langfristig und nachhaltig auf natürliche Weise bewirtschaftet werden.
Kann man sich das vor Ort anschauen?
Mittels unserem neuen Visitor Center wollen wir auch unserer Kundschaft die Möglichkeit geben, einen tiefen Blick in unsere Betriebsabläufe zu erhalten. Der Fabrikbesuch wird mit einem Besuch unserer Farmer*innen-Communities verbunden, alles an einem Tag! Einmalig in der Welt!
Mehr zu unserem Impact

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Ausgezeichnet: Unsere 42% Fleur de Sel & Caramel ist „Beste vegane Schokolade 2026“
Unsere fairafric 42% Fleur de Sel & Caramel wurde beim PETA Award 2026 als beste vegane Schokolade ausgezeichnet. Entdecke jetzt die vegane M!lK Collection.






